#1 Aachener Zeitung vom 31.05.2019 von Spielleiter Dominik 31.05.2019 23:23

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Würselen/Herzogenrath, Ärger an der Dauerbaustelle L223

Entlang der viel befahrenen Landstraße 223 finden bereits seit April letzten Jahres Umbaumaßnahmen statt. Die Verlegung neuer Versorgungsleitungen sowie eine Erneuerung des Straßenbelags und das Schaffen von Kreisverkehren verwandeln die viel genutzte Landstraße bereits seit Monaten in eine Dauerbaustelle. Anwohner beschweren sich, da es durch die großflächigen Baumaßnahmen immer häufiger zu massiven Behinderungen des Verkehrs kommt. Nun kündigen sich weitere Schwierigkeiten an. Das Straßenbauunternehmen, welches für den Um- und Ausbau zuständig ist, soll in Konkurs gegangen sein. Wie es nun auf der Dauerbaustelle weiter geht scheint ungewiss. Die Stadt Aachen möchte sich aktuell nicht zum weiteren Vorgehen äußern, bittet aber um Geduld und Verständnis für die entstehenden Verkehrsbehinderungen.


Schüler demonstrieren jetzt am Tivoli


Die Vorbereitungen zur Großdemo von 'Fridays for Future' am 21. Juni in Aachen laufen auf Hochtouren: Mittlerweile haben sich Schüler, Stadt und Polizei auf den Tivoli als Veranstaltungsort einigen können.
Viele junge Menschen aus ganz Europa wollen am Freitag,den 21. Juni, in Aachen gegen den Klimawandel protestieren. Wie die Stadt mitteilt, haben sich Verwaltung, Polizei und Schüler in einem ausführlichen Gespräch darauf einigen können, die Veranstaltung an die Krefelder Straße zu verlegen.
„Mit dem Ergebnis sind Stadt, Polizei und Veranstalter zufrieden“, heißt es aus dem städtischen Presseamt.
Im Rahmen der Demonstration sollen viele Protestaktionen stattfinden, die sich teilweise durch die komplette Aachener Innenstadt ziehen sollen. Auch die Band 'Culcha Candela' wird am späten Nachmittag ein Benefizkonzert geben um die Schüler zu unterstützen. Dabei weist der Sprecher der 'Fridays for Future'-Aktion darauf hin, dass es sich um friedliche Proteste handelt. Man möchte ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und die weltweiten Proteste auch von Aachen aus unterstützen.
Die Aachener Polizei warnt jedoch davor, dass auch radikalisierte Gruppierungen diese Plattform als Basis für Ausschreitungen und Unruhen nutzen könnten. Sie versichert, auch an diesem Tag Präsenz zu zeigen, um evtl. Ausschreitungen im Keim ersticken zu können.

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