#1 Aachener Zeitungen: März 2020 von Rauch und Spiegel 01.03.2020 15:40

avatar

01.03.2020

+++ 14:36 Neue Corona-Fälle in Aachen haben gemeinsamen Ausgangspunkt +++

Im Raum Aachen ist die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen auf sechs gestiegen. Das berichteten die Krisenstäbe der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen, die jeweils drei Covid-19-Betroffene meldeten. In allen Fällen gebe es einen Bezug zum Kreis Heinsberg. Eine Karnevalssitzung Mitte Februar in Gangelt gilt als Ausgangspunkt der Infektionen in NRW. Ein 47-Jähriger, der im Düsseldorfer Uniklinikum behandelt wird, hatte dort gefeiert - er gilt als erster Infizierter in NRW.

#2 RE: Aachener Zeitungen: März 2020 von Spielleiterin Nicole 26.03.2020 12:31

20.03. RWTH führend in der Beratung zur Corona Krise

Die Virologen der RWTH Aachen haben in diesen Tagen viel zu tuen. Dabei gelten sie als führende Experten, wenn es um die Entwicklungen um Covid-19 geht. Ein Team aus Wissenschaftlern und Ärzten arbeitet mit Hochdruck an der Erforschung des Virus und einer möglichen Medikation. Auch stehen Sie für Anfragen durch die Presse zur Verfügung und beraten die Landesregierung bezüglich der nächsten Schritte zur Eindämmung der Pandemie.

#3 RE: Aachener Zeitungen: März 2020 von Spielleiterin Nicole 26.03.2020 12:39

21.03 Bürgerwehren verlieren Rückhalt in der Bevölkerung (in einem eher humanistischen Wochenblatt)

Bereits seit einigen Monaten patrouillieren Nachbarschaftswachen durch Aachens Straßen und Innenstädte. Dabei sind die Forderungen klar: Man möchte da für Sicherheit sorgen, wo die Polizei aufgrund von Personalmangel und fehlender Ausrüstung überfordert ist. Aber so mancher hat sich in den letzten Wochen bereits gefragt, ob nicht mehr hinter der Idee einer "sicheren Nachbarschaft" steckt?
Sind diese Vereinigungen nicht auch ein Nährboden für rechtsradikales Gedankengut? Aus Insiderkreisen wurde uns zugetragen, dass man immer wieder höre, dass man Ausländer gezielter kontrollieren müsse. Dabei fehlt diesen Nachbarschaftswachen jegliche gesetzliche Grundlage um Menschen zu kontrollieren. Natürlich ist es nicht verboten, bei einem Spaziergang die Augen aufzuhalten und die Polizei zu kontaktieren, wenn einem etwas auffällt. Es ist aber verboten nach Ausweisen und Aufenthaltsgründen zu fragen. Einige der Anhänger diese Gruppierungen scheinen zu vergessen, das sie nicht die Polizei sind und auch keinerlei staatliche Legitimation für ihr Handeln haben.

Hoffentlich werden sich diese rechten Keimzellen durch die Ausgangsbeschränkungen der Regierungen von selbst auflösen, wenn sie nicht mehr in ihren Eckkneipen und Vereinshäusern zusammen finden können. Bis dahin berichten wir weiter und bleiben kritisch, was es mit dieser falschen Sicherheit durch angebliche besorgte Bürger auf sich hat.

Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz